Wer sich in der Szene der mechanischen Tastaturen bewegt, hat sicher schon von dem charakteristischen „Thocky“-Klang geschwärmt gehört. Es geht dabei nicht nur um Mode oder um die Verwendung von witzigen Tippgeräuschen. Für die meisten Fans ist der „Thock“ der Maßstab für das perfekte Tippgefühl und den charakteristischen Klang einer Tastatur.
In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen, woraus ein Thock-Keyboard besteht, welche Eigenschaften Thock-Keyboards haben und wie man Thock-Keyboards baut oder das beste Thock-Keyboard für Ihr Setup auswählt.
Den Klang der Thocky-Tastatur kennenlernen
Bevor man sich mit Materialien und Modifikationen befasst, sollte man sich zunächst die Definition dessen ansehen, was die Leute wirklich meinen, wenn sie eine Tastatur als „Thocky“ bezeichnen.
Was bedeutet „Thocky“ auf der Tastatur?
Sag es einfach laut. Das Wort „Thocky“ selbst ahmt genau den Klang nach, den es beschreibt: ein tiefer, gedämpfter Schlag, der weich und doch befriedigend klingt. Bei einem Thocky-Keyboard erzeugt das Anschlagen der Tasten einen tiefen, gedämpften und tiefen Ton. Anstelle von knackigen Klicks oder tiefen Echos ist der Klang satt, nuanciert und angenehm.
Es handelt sich um einen Klang, der bewusst und nicht laut ist und als „weich, aber solide“ definiert wird. Thocky-Tastaturen sind bei Vielschreibern und Content-Erstellern aufgrund ihres angenehmen Klangs, der nicht ablenkt, besonders bei längeren Sitzungen beliebt.
Thock vs Clack vs Creamy
Die Klangprofile von Keyboards lassen sich typischerweise in drei Hauptgruppen einteilen.
- Thock hat einen tiefen, bassbetonten und runden Klang, der gemeinhin als „hölzerner“ oder „solider“ Klang bezeichnet wird.
- Das Klappern ist intensiver, schärfer und kräftiger, üblicherweise bei steifen Platten oder dünnen Gehäusen.
- Creamy liegt dazwischen. Sanft, etwas höher als Thock und mit einem weichen, gleitenden Klang.
Die Thocky-Tastaturen sind so konzipiert, dass sie das Klappern reduzieren, ohne dabei zu weich und dumpf zu sein.
Was macht einen Keyboard Thocky aus?
Eine Tastatur erzeugt ihren „Thocky“-Sound nicht zufällig. Zahlreiche Designoptionen wirken zusammen und erzeugen so den gewünschten Klang.
1. Warum das Fallmaterial wichtig ist
Das Gehäuse des Keyboards dient als Resonanzkörper. Gehäuse aus Kunststoff und Polycarbonat absorbieren die Vibrationen und erzeugen so einen volleren Klang. Ein satter, voluminöser Klang lässt sich auch mit Aluminiumgehäusen erzielen, diese benötigen jedoch in der Regel Schaumstoffpolsterung und werden sorgfältig abgestimmt, um unangenehme Resonanzen zu vermeiden.
Die massiveren Gehäuse erzeugen tendenziell einen vollständigen Klang, während die leichteren, hohlen Gehäuse die unerwünschten Reflexionen vervielfachen würden.
2. Auswahl von Schaltern für die Tiefeneinstellung
Die Schalter spielen eine wichtige Rolle für den Klangcharakter. Lineare Schalter sind aufgrund der geringeren Anzahl hochfrequenter Töne auch bei Thockey-Systemen weit verbreitet.
Schalter mit längeren Stößeln und weicherem Anschlag erzeugen oft einen tieferen Klang. Auch werkseitig geschmierte oder gut geschmierte Schalter minimieren Kratzgeräusche und tragen zu einem sauberen, klaren Klickgeräusch anstelle eines ratternden Geräusches bei.
3. Der Einfluss von Tastenkappen
Die Tastenkappen beeinflussen den Klang stärker, als viele annehmen. Dicke Tastenkappen senken die Tonhöhe, dünne hingegen erzeugen einen scharfen Klang.
Auch das Tastenkappenprofil spielt eine Rolle. Höhere Profile verbessern tendenziell den Klang, während flache Kappen eher ein klackerndes Geräusch erzeugen. Ebenso wichtig ist das Material: Dichte Kunststoffe absorbieren Schall besser als leichte. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Profil Ihren Klangvorstellungen entspricht, … Leitfaden zu Tastenkappenprofilen erklärt detailliert, wie sich Haptik und Ton durch die einzelnen Formen verändern.
Wie man die beste Thockey-Tastatur baut
Für Thock ist keine komplett kundenspezifische Platine erforderlich, sondern nur einige einfache Modifikationen, die die Klangqualität radikal verbessern können.
1. Die Tape-Mod-Lösung
Die Tape-Modifikation besteht darin, die Rückseite der Platine mit mehreren Lagen Malerkrepp zu bekleben. Dies trägt zu einer leichten Dämpfung von Vibrationen bei und reduziert effektiv die Schallfrequenzen, was zu einem satteren Klang beiträgt.
Es ist preiswert, reversibel und eine der einfachsten Methoden zur Minimierung von Hohlgeräuschen.
2. Hinzufügen von Schaumstoff zur Reduzierung hohler Klänge
Die Resonanz des Leerraums innerhalb der Platte wird durch den Schaumstoff im Gehäuse oder durch den Schaumstoff zwischen Platte und Leiterplatte absorbiert. Schaumstoffeinlagen sind auch bei günstigen Platinen nützlich, insbesondere bei Kunststoffgehäusen mit großen Öffnungsfächern.
Dieser Schritt genügt, um ein hallendes Keyboard in ein dichtes und kontrolliertes zu verwandeln.
3. Schmieren der Schalter für reibungslose Funktion
Durch das Schmieren der Schalter werden Reibung und unerwünschte Geräusche minimiert. Dank des sanften Tastendrucks lässt sich das charakteristische Anschlaggeräusch genießen, das für ein sauberes Tippgefühl unerlässlich ist.
Auch in diesem Fall sind Stabilisatoren wichtig. Richtig eingestellte und geschmierte Stabilisatoren helfen zudem, Klappergeräusche zu vermeiden, die sonst den Klang eines hervorragend klingenden Keyboards beeinträchtigen könnten.
Die beste Thockey-Tastatur für Ihr Setup auswählen
Nicht jeder hat Lust, selbst zu bauen. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe vorgefertigter, klangorientierter Plattenspieler.
1. Worauf man bei der Konstruktion eines Thockeys achten sollte
Die wichtigsten Merkmale, die Sie beim Kauf berücksichtigen sollten Thockey-Tastaturen Es handelt sich um Tastaturen mit Hot-Swap-fähigen Schaltern, interner Dämpfung und robustem Gehäuse. Diese Eigenschaften bieten eine gute Möglichkeit, den Klang zu hören und ihn im Laufe der Zeit anzupassen.
Anschlussmöglichkeiten und Raumaufteilung sind zwar auch relevant, doch guter Klang hängt oft eher von der Innenausstattung als von den äußeren Annehmlichkeiten ab.
2. Die richtigen Schalter für einen tieferen Klang auswählen, der Ihnen gefällt
Wer möglichst wenig Kraftaufwand wünscht, sollte nach Tastaturen mit linearen oder Soft-Touch-Schaltern suchen. Schalter, die als „sanft“, „leise“ oder „mit tiefem Klang“ beworben werden, erzeugen eher ein dumpfes als ein klackerndes Klickgeräusch.

Ein Paradebeispiel hierfür ist der MelGeek Centauri (60/80). Hall-Effekt-Gaming-TastaturEs verfügt über den Flip King of Magnetic White-Schalter, der magnetische Induktion anstelle herkömmlicher mechanischer Kontakte nutzt. Da diese Schalter auf maximale Stabilität und geringe Reibung ausgelegt sind, erzeugen sie einen außergewöhnlich sanften Tastenanschlag und ein sattes, tiefes Klangbild. Die einzigartige Struktur des Flip King of Magnetic White-Schalters minimiert Wackeln und sorgt so dafür, dass jeder Tastendruck einen klaren, fokussierten Klang erzeugt, der das gesamte Tipperlebnis verbessert.
Darüber hinaus ermöglichen die Hot-Swap-Sockel des Centauri einfaches Experimentieren. Sie können verschiedene Magnetschalter austauschen, um Spielgefühl und Klang feinabzustimmen, ohne löten zu müssen. So können Sie sich erst dann auf ein Setup festlegen, wenn es für Ihre Ohren perfekt klingt.
3. Auswahl von Tastenkappen, die einen Thocky-Sound unterstützen
Eine der schnellsten Verbesserungen sind dicke und hochwertige Tastenkappen. Sie reduzieren sofort die Lautstärke und verbessern das Tippgefühl.
Die neutralen oder strukturierten Oberflächen sind in der Regel angenehmer zu spielen, insbesondere bei längeren Sessions, und dazu kommt noch das entspannte Spielgefühl, das Thocky-Keyboards bekanntermaßen vermitteln.
4. Preisgünstige Wege zu einer Thocky-Tastatur
Man muss keine Hunderte ausgeben, um Thock zu genießen. Die einfachen Varianten erfreuen sich großer Beliebtheit bei vielen Nutzern.
Der MelGeek mechanische Tastatur Die Sammlung bietet eine Reihe guter Einstiegsmöglichkeiten. Einige der günstigeren Einstiegsgeräte, wie zum Beispiel die Moderne 97er-SerieSie bieten dem Nutzer einen kostengünstigen Zugang zu Einsteigermodellen, während es bei Pixel- und MOJO-ähnlichen Boards vor allem um Boardqualität, Hot-Swapping und durchdachtes internes Design geht. Zahlreiche MelGeek Die Tastaturen verfügen über Tri-Mode-Konnektivität und konfigurierbare Layouts und können daher als flexible Plattform genutzt werden, um das beste Thocky-Tastaturerlebnis zu schaffen, ohne mit reinen Komponenten beginnen zu müssen.

Fazit
Bei einer Thocky-Tastatur geht es nicht nur um den Klang, sondern vor allem um Harmonie. Das Zusammenspiel von Gehäusematerial, Schaltern, Tastenkappen und innerer Dämpfung sorgt für ein bewusstes und angenehmes Tippgefühl.
Ob man nun ein vorhandenes Keyboard modifiziert oder sich für ein fertiges Thocky-Keyboard entscheidet – das Wissen um die Klanggestaltung erspart unnötige Versuche. Dank der Verfügbarkeit zugänglicher und modifikationsfreundlicher Marken wie MelGeek war es noch nie so einfach, das perfekte Thocky-Keyboard zu bauen oder zu kaufen.
Häufig gestellte Fragen
1. Ist eine Thocky-Tastatur gut zum Tippen?
Ja. Viele Vielschreiber bevorzugen Tastaturen mit knackigem Anschlag, weil der Klang weniger ermüdend ist und sich die Tastenanschläge bei längeren Sitzungen oft flüssiger anfühlen.
2. Was versteht man unter einer cremigen Tastatur?
Eine cremige Tastatur hat einen weichen, etwas höheren Klang als eine knackige, die oft eher als sanft und fließend denn als tief und druckvoll beschrieben wird.
3. Was sind die klobigsten Tastenkappen?
Dicke Tastenkappen aus dichtem Kunststoff mit höherem Profil erzeugen in der Regel den tiefsten, dumpfsten Klang.
4. Sind Aluminiumtastaturen Thocky?
Das ist möglich, aber Aluminiumgehäuse erfordern oft Schaumstoffeinlagen, Klebebandmodifikationen und sorgfältiges Abstimmen, um scharfe Resonanzen zu reduzieren.
5. Woran erkenne ich, ob meine Tastatur defekt ist?
Wenn Ihre Tastatur beim Tippen einen tiefen, gedämpften Klang mit minimalem Echo oder Schärfe erzeugt, entspricht sie dem Thocky-Profil.
